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Methode
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Lösungsorientierte Kurztherapie nach De Shazer
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Lösungsorientierung
Lösungsorientierung bedeutet, dass die Beratung dem/
der Ratsuchenden dabei hilft, eigene funktionierende Lösungen zu finden und
diese im Alltag umzusetzen. Beim Beratungsprozess stehen Gegenwart und Zukunft
im Zentrum. Die Vergangenheit spielt hier nur eine untergeordnete Rolle und dient
nur als Hilfe, um eigene Ziele für die Zukunft zu finden.
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Ressourcenbasierung und Ausrichtung auf das Positive
Menschen haben alles, was sie brauchen, um ihr Problem
zu lösen. Bei der Beratung bzw. Therapie werden Ihre eigenen Kraftquellen
und -ressourcen so in den Vordergrund gerückt, dass Sie sich gestärkt
fühlen und Lösungen für Ihre Probleme umsetzen können. Eine
Ausrichtung auf das Positive, auf die Lösung und auf die Zukunft erleichtert
eine Veränderung in die gewünschte Richtung.
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Kundenorientierung
Sie als Ratsuchende/r sind Experte/in in eigener Sache.
Sie können bestimmen, woran sie arbeiten und was Sie ändern wollen.
Der Beratungsprozess hilft Ihnen, eigene Ziele zu finden und umzusetzen. Wenn
Sie als KlientIn weitere Probleme in Ihrem Leben erkennen, aber beschließen,
sich gegenwärtig nicht darum zu kümmern, dann ist das Ihre Entscheidung.
Dementsprechend wird anders als bei herkömmlicher Psychotherapie, bei der
der Therapeut bzw. die Therapeutin die Ziele und die Richtung der Therapie vorgibt,
ohne ausdrücklichen Wunsch auch keine klinische Diagnose bzw. Beurteilung
gestellt. Die lösungsorientierte Beratung konzentriert sich allein auf das,
was Sie als KlientIn wollen.
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Systemischer Blick
Die Lösungsorientierte Kurztherapie ist
eine systemische Therapie. Jeder Einzelne ist Mitglied in (meistens
sogar mehreren) sozialen Systemen. Ein soziales System wird jeweils
aus einer Gruppe von Einzelpersonen gebildet. Ein solches System
ist z.B. die Partnerschaft oder die Firma, in der man arbeitet.
Die einzelnen Personen stehen in einem solchen System untereinander
in Beziehung und interagieren miteinander. Diese Interaktionen oder
wechselseitigen Handlungen bringen es mit sich, dass eine Änderung
bei einem Teil des Systems (z.B. bei einem der Beziehungspartner)
auch eine Veränderung bei dem anderen mit sich bringt. Wir
sind also in einem System miteinander vernetzt. Darüber hinaus
werden wir in unserem Handeln noch von vielfältigen Einflüssen
aus verschiedenen weiteren sozialen Systemen beeinflusst. Das bedeutet
in der Praxis, dass einfache Ursache - Wirkungszusammenhänge
wie wir sie aus der materiellen Welt kennen (z. B. dass wenn man
den Lichtschalter betätigt (= Ursache), das Licht angeht (=
Wirkung)) bei zwischenmenschlichen Beziehungen und Prozessen zu
kurz greifen. Viel sinnvoller hingegen ist eine zirkuläre Sichtweise.
Eine Paarinteraktion wird so z.B. als ein gemeinsam entwickeltes
Verhaltensmuster angesehen. Ein solches gemeinsames Verhaltensmuster
entsteht, indem die Verhaltensweise der einen Partnerin bzw. des
einen Partners durch die des anderen beeinflusst wird, was wiederum
das Verhalten des ersten Partners beeinflusst. Dies ergibt bei Wiederholungen
dann Muster von Wechselwirkungen. Anstatt nach einfachen Ursachen
(einseitigen Schuldzuweisungen) zu suchen, ist es also sinnvoller,
sich stattdessen bewusst zu machen, nach welchen Regeln und Mustern
die Interaktion zwischen zwei (oder mehr) Menschen aktuell verläuft
und gemeinsam funktionierende Regeln für die Beziehung zu finden
und diese im Alltag umzusetzen. |
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Klientenzentrierte Gesprächspsychotherapie nach Rogers
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Non- Direktivität und Klientenzentrierung
Im Mittelpunkt der klientenzentrierten Gesprächspsychotherapie
steht das gegenwärtige Erleben des/r KlientIn. Die KlientInnen werden in
nicht-direktiver Weise ermuntert, Probleme und Gefühle in Worte zu fassen,
um ihr vorhandenes psychisches Wachstumspotential zu entfalten. Die BeraterIn
oder TherapeutIn unternimmt keine Versuche der Interpretation und Überredung.
Die KlientIn als ExpertIn ihrer selbst steuert vielmehr weitgehend den Beratungs-
oder Therapieprozess selbst, indem sie die Gesprächsthemen, die ihr wichtig
sind, auswählt und zur Sprache bringt.
Spiegeln
Die BeraterIn oder TherapeutIn stellt den
KlientInnen deren Verhalten und Gefühle durch empathisches, teils auch konfrontierendes
Spiegeln so gegenüber, dass sie sich selbst (bezüglich bestimmter Alltagssituationen)
besser erkennen und sich über ihr eigenes Erleben bewußter werden.
Denn wenn man weiss, was man fühlt und will, kann man in Alltagssituationen
befriedigender handeln.
Haltung der Akzeptanz, Empathie und Kongruenz
Eine therapeutische Beziehung, die sich durch
Akzeptanz, Empathie und Kongruenz seitens der BeraterIn oder TherapeutIn auszeichnet,
fördert den Beratungs- bzw. Therapieprozess und bietet der KlientIn den unterstützenden
Rahmen für die von ihr gewünschten Veränderungen. Die BeraterIn
oder TherapeutIn akzeptiert die KlientIn mit allen ihren Facetten und bringt ihr
als einem einzigartigen Individuum persönliche Wertschätzung gegenüber.
Sie versucht, sich in die KlientIn einzufühlen und diese zu verstehen, und
hilft dieser damit, sich (wieder) selber nah zu sein. Ziel der Gesprächspsychotherapie
ist es auch, dass eine Übereinstimmung von innerem Fühlen und Denken
mit dem aüßeren Erscheinen und Handeln erreicht wird. Eine konkruente
BeraterIn oder TherapeutIn, die echt und in ihrer Person stimmig ist und z. B.
das, was sie sagt, auch in dem Moment wirklich so denkt, kann den KlientInnen,
die sich unkonkruent oder unstimmig fühlen und sich nicht trauen, ihr Inneres
in einer passenden Situation nach Äußen zu äußern, ein motivierendes
Vorbild sein.
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Stimmig sein-Methode®
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Die Stimme drückt Emotionen aus. Viele Redewendungen
"singen eine Lied" davon: man spricht vom "Kloß im Hals"
bei Angst, vom stimmig oder unstimmig sein, von Stimmungen oder von stimmungsvollen
Anlässen. Manchmal bekommt man einen "Hals" vor Wut oder es verschlägt
einem in "tonlosem Entsetzen" die Sprache. Dass Stimme und Psyche miteinander
in einer engen Verbindung stehen, ist also eine Volksweisheit. In der von mir
und der Dipl.-Sprachheilpädagogin Uta Feuerstein gegründeten Stimmig
sein - Methode® haben wir die Gründe für diese enge Beziehung zwischen
Stimme und Psyche auch wissenschaftlich erforscht und die Erkenntnisse praktisch
umgesetzt.
Warum sich die Psyche in der Stimme ausdrückt
Der Kehlkopf ist nicht nur ein Kommunikationsinstrument,
sondern in erster Linie dazu da, die Luftröhre von der Speiseröhre zu
trennen. So öffnet er sich, wenn wir atmen möchten und verschließt
sich, wenn wir essen und trinken, damit wir uns nicht verschlucken - ein überlebenswichtiger
Mechanismus. Diese physiologische Schutzfunktion macht sich aber auch psychisch
bemerkbar: wenn wir uns bedroht fühlen, wird es ebenfalls eng in der Kehle:
wir bekommen den typischen Kloß im Hals und die Stimme wird eng. Wenn wir
wütend sind, reagiert unsere Stimme nicht viel anders, als wenn wir schon
etwas "in den falschen Hals bekommen" hätten, wir brüllen
den Menschen mit genau denselben Muskeln an, die wir auch benötigen, wenn
wir husten, um verschluckte Speisen und Flüssigkeiten wieder hinausbefördern.
Wenn wir uns ohnmächtig fühlen, reagieren wir mit zu geringer Schutzfunktion:
der Kehlkopf schließt zu wenig: die Stimme wird hauchig oder sogar tonlos:
uns geht die Luft aus, wir stehen sprachlos und tonlos da.
Fühlen wir uns jedoch selbstbestimmt und haben das Gefühl,
im Einklang mit unseren Bedürfnissen handeln zu können (was wir in der
Stimmig sein - Methode® als "Eigenmacht" bezeichnen), so öffnet
sich die Stimme, wird raumgreifend, strahlend (brillant) und klar.
Wie werden diese Erkenntnisse in der Stimmig sein - Methode® umgesetzt?
Diese Zusammenhänge macht sich die Stimmig sein -
Methode® zunutze, indem man über das bewusste Hören des Stimmklangs
eine bessere Wahrnehmung für die eigenen Bedürfnisse und Gefühle
entwickelt und so die innere Stimme stimmlich wie psychisch befreien
kann. Sie lernen also über die Stimme, herauszufinden, was Sie wirklich fühlen.
Vielfach denken wir, über unsere Gefühle Bescheid zu wissen. Der Stimmklang
gibt dann eine überaus präzise Rückmeldung, ob wir mit unserer
Wahrnehmung richtig liegen oder nicht. So kann diese psychointegrale Arbeit der
Stimmig sein - Methode® ein reines Gespräch gut ergänzen, gerade
dann, wenn man ein "Kopfmensch" ist.
Stimme als Wegweiser
Die Stimme wird daher zum Wegweiser: vorgestellte Lösungen,
die gemeinsam im Gespräch herausgearbeitet werden, werden dem "Stimmtest"
unterzogen: sind die Lösungen stimmig oder nicht? Dieses therapeutische Mittel
nennen wir "Klangstellen". Übrigens kann diese Methode sowohl einzeln
als auch als Paar hervorragend eingesetzt werden. Angst davor, nicht richtig mit
der Stimme umgehen zu können, müssen Sie nicht haben, denn Musikalität
ist nicht erforderlich, lediglich die Lust, sich auf diese erlebnisaktivierende
Art der Klang-Körperarbeit bzw. Musiktherapie einzulassen.
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